Ostumgehung Pulheim

02. April 2019, Aktuelles, Verkehr

Ostumgehung Pulheim als Lückenschluss der Regionaltangente von der A57 bis nach Wesseling

Die FDP PUlheim hat auf ihrem Stadtparteitag am 17.03.2019 beschlossen, die verkehrlichen Auswirkungen genauer zu betrachten.

Wie der aktuellen Verkehrsuntersuchung des Kreises (58/2019 -Seite 24 und 36) entnommen werden kann, trägt der Lückenschluss der Ostumgehung Pulheim auf der geplanten Regionaltangente erheblich zu der Verkehrszunahme auf der Bonnstraße bei.

– in Höhe Geyen um 4.000 Fahrzeuge/Tag auf 23.900 Fahrzeuge
– in Höhe Sinthern um 8.600 Fahrzeuge/Tag auf 25.100 Fahrzeuge
– in Höhe Brauweiler um 11.500 Fahrzeuge/Tag auf 28.200 Fahrzeuge

Außerdem werden nicht nur innerörtliche Reduzierungen des Verkehrs ausgewiesen, sondern z.B. auf der Orrer Straße und Geyener Straße auch eine Verkehrszunahme um jeweils 800 Fahrzeuge.

Weiterhin hat der Kreistag am 28.03.2019 nicht nur die in einem SPD-Antrag geforderte Reaktivierung der derzeit als Radweg genutzten K5 abgelehnt, sondern neben dem Anschluss der K6 an die B59 auch die Projektierung der Durchbindung der K6 bis zur Chrysler-/Donatusstraße beschlossen. Diese Maßnahmen werden sicher zu einer Entlastung der Bonnstraße führen.

Solange die verkehrlichen Auswirkungen aus den geplanten Maßnahmen nicht eindeutig vorliegen, sollte einer Ostumgehung nicht voreilig zugestimmt werden.

Bild könnte enthalten: Himmel und im Freien

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