FDP stellt den städtischen Aufwand für das Stadtradeln in Frage

23. November 2017, Aktuelles, Aus dem Rat, Gesundheit, Umwelt, Verkehr

Die FDP Fraktion unterstützt das Klimaschutzkonzept der Stadt Pulheim, hält aber den bürokratische Aufwand für die Teilnahme am Stadtradeln für zu aufwendig.

Nachdem nun die zurückgelegte Strecke beim Stadtradeln mit 26.631 km und damit 3.781,6 kg CO2 vorliegt, hat sich die FDP Stadtratsfraktion entschieden, die eingesparte CO2-Menge zusätzlich nochmal der Stadt Pulheim über CO2 Zertifikate zur Verfügung zu stellen. Die CO2-Zertifikate der KlimaManufaktur unterstützen weltweite Projekte zur CO2-Reduktion, die vom TÜV zertifiziert sind.

Die Übergabe des Zertifikates erfolgt in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 22.11.2017 an den Dezernenten der Stadt Pulheim.

Das erworbene Zertifikat in Höhe von 3.800 kg CO2 ermöglicht es der Stadt einen dieselbetriebenen Mittelklassewagen 17.860 km CO2-neutral zu betreiben.

Die Kosten für das erworbene Zertifikat betragen 22,42 € (inkl. MwSt.). Im Gegensatz dazu beziffert die Stadt Pulheim in der Vorlage 04/2017 den Aufwand für das Stadtradeln auf 2.000 €.

Für 2.000 € könnten also CO2-Zertifikate für 1,6 Millionen Fahrkilometer des städtischen Fuhrparks erworben werden, die durch sinnvolle weltweite Projekte mit CO2-Einsparungen TÜV-geprüft hinterlegt werden.

Es wäre also 100 mal sinnvoller, die Kosten für das Stadtradeln in weltweite Einsparprojekte zu investieren.

Die FDP Fraktion stellt deshalb die Fortführung des Stadtradelns in Frage und empfiehlt das Geld in andere CO2-Einsparprojekte zu stecken.

Übergabe KlimazertifikatKlimaManufaktur-Urkunde

 

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