Pulheim ist doch ein Luftkurort

21. November 2017, Aktuelles, Aus dem Rat, Gesundheit, Umwelt

Die Ergebnisse der Immissions-Messstation in Stommeln liegen nun fast komplett vor. Die beauftragte Prüfstelle hat über den einjährigen Messzeitraum folgende Werte ermittelt:

Staubbelastung:
Am Messpunkt Pulheim-Stommeln wird in dem einjährigen Zeitraum für Schwebstaub PM10 ein Mittelwert von 20 µg/m³ und für PM2,5 von 13 µg/m³ ermittelt. Der Grenzwert von 40 µg/m³ für PM10 und von 25 µg/m³ für PM2,5 werden deutlich unterschritten. 

Schwermetalle:
Die Ergebnisse der PM10-Staubinhaltsstoffe Arsen, Blei, Kadmium und Nickel zeigen Messwerte weit unter dem jeweiligen Immissionsgrenzwert für den Jahresmittelwert.

Quecksilber:
Die Quecksilber-Konzentration unterschreitet mit 0,8 ng/m³ deutlich den Beurteilungswert von 50 ng/m³.

 Eine ebenfalls geforderte Aufnahme der Windrichtung mit Auswertung des Emissionsverursachers (RWE?) erübrigte sich wegen der weit unterschrittenen Grenzwerte.

Damit hat sich die Investition von ca. 35 T€ in eine zusätzliche Emissionsmessung, neben der vom Landesumweltamt (LANUV) sowieso durchgeführten Messungen, wohl nicht gelohnt.

 Wie schon von der FDP-Fraktion erwartet, liegen die Messergebnisse im Rahmen der vom LANUV erstellten Jahresanalyse 2016.

 

 

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